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Deutsch

Selbstverständnis des Faches Deutsch

"Ich beherrsche die deutsche Sprache, aber sie gehorcht nicht immer."

Alfred Polgar

Deutsch ist die in der Regel die Muttersprache unserer Schüler und in den meisten Fächern die Unterrichtssprache – mit der gewissen Einschränkung im Bereich der Fremdsprachenfächer. Sie ist somit die Sprache, in der Aufgaben gegeben und gelöst, Probleme und Sachverhalte besprochen und geklärt werden. Für den Deutschunterricht am Silberkamp gilt der integrative Ansatz, der bemüht ist, Literatur- und Grammatikunterricht sinnvoll und nachvollziehbar miteinander zu verknüpfen.
Für viele grundsätzliche Arbeitstechniken werden im Deutschunterricht in den einzelnen Jahrgängen die Grundlagen gelegt; festgeschrieben bzw. sichtbar auch im Methodencurriculum der Schule. Daraus erwächst sowohl ein großes Aufgabenfeld als auch eine große Verantwortung.
Gerade in Zeiten zunehmender Verflüchtigung oder Vereinfachung sprachlicher Kenntnisse und Fähigkeiten, z.B. im Bereich des Internets, soll Schülerinnen und Schülern innerhalb des Deutschunterrichts bewusst gemacht werden, welche Notwendigkeiten es gilt einzuhalten, um sich verständlich, präzise, norm- und auch adressatengerecht ausdrücken zu können, um in späteren Situationen des Studiums oder Berufslebens bestehen zu können. Daneben steht die Förderung des Lesens im Fokus des Faches und der Arbeit im Deutschunterricht. Die Fähigkeit und Fertigkeit des flüssigen, sinnbetonten Lesens von fiktionalen und nicht-fiktionalen Texten, aber auch die Motivation, zum Buch zu greifen und selbst zum aktiven Leser zu werden, stellt eine grundlegende Aufgabe des Deutschunterrichts dar.
Aufmerksamkeit Texten gegenüber soll geschult werden, um z.B. ihre Aussagen, aber auch ihre sprachliche, ästhetische Qualität erkennen, ausdrücken und bewerten zu können. Als ein wesentlicher Aspekt des Unterrichts im Fach Deutsch ist das Erfahren der Emotionalität zu benennen. Das bezieht das Erarbeiten literarischer Texte genauso mit ein wie das selbstständige Produzieren oder das szenische Darstellen von Texten.

Folgende Besonderheiten werden integriert:

  • Lesetagebücher (ab Klasse 5)
  • Jugendbuchvorstellungen & Vorlesewettbewerb (in Klasse 6)
  • Jugendbuchwoche (in Klasse 9)
  • Arbeit in der schuleigenen Bibliothek
  • Theaterbesuche, Autorenlesungen, Fachvorträge (insb. für die Sek II)
  • Exkursionen z.B. nach Weimar (insb. für die Sek II) und vieles mehr...

 

Deutschlehrerinnen und -lehrer

Mit etwa 25 Kolleginnen und Kollegen ist die Fachgruppe Deutsch des Gymnasiums am Silberkamp die größte Fachschaft. Folgende Kolleginnen und Kollegen unterrichten das Fach zur Zeit:
Frau Freye
Frau Gehrmann
Frau Hapke
Frau Jasinski
Frau Jessen
Frau Klein
Frau Lippert
Frau Otto
Frau Reimers
Frau Rose
Frau Rost
Frau Schmidt
Frau Scholz
Frau Spichal
Frau Uhde
Frau Warbruck-Mecke
Frau Werner-Bermaoui
Frau Weyberg-Klöpper
Frau Wassmann
Herr Goes
Herr Jeske (Fachobmann)
Herr Moneke
Herr Müller
Herr Neuling
Herr Nicht
Herr Schwehm
Herr Spintge

Informationen Klasse 5 - 12

Mit Beginn des Schuljahres 2006/07 gilt mit dem Kerncurriculum für die Sekundarstufe I (http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_gym_deutsch_nib.pdf) sowie seit 2009 für die Sekundarstufe II (http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_deutsch_go_i_2009.pdf) im Fach Deutsch eine neue kompetenzorientierte Grundlage, auf der der Deutschunterricht aufbaut. Das Kerncurriculum unterscheidet hierbei vier Kompetenzbereiche, die bei der Planung und Umsetzung des Unterrichts sowie bei der Überprüfung in Form von Klassenarbeiten und Tests Berücksichtigung finden.

 

Abb. 2 - Kompetenzbereiche 

 

Auf dieser Grundlage hat die Fachgruppe Deutsch ein eigenes schulinternes Curriculum entwickelt, das als verbindlicher Arbeitsplan für die Jahrgänge 5-10 fungiert und eng mit den in den jeweiligen Klassenstufen zurzeit benutzten Fachbüchern (Duo Deutsch, Oldenbourg Verlag) abgestimmt ist. Die jeweiligen Curricula sind integrativ angelegt und verfolgen den Gedanken des kumulativen Lernens, d.h. Inhalte werden in jedem Jahrgang wieder aufgegriffen und vertiefend behandelt. In das jeweilige Curriculum sind des Weiteren auch Methoden des schulinternen Methodenkonzeptes eingearbeitet und es berücksichtigt zudem einen fächerübergreifenden Ansatz (z.B. mit den Fächern Kunst, Biologie, Physik, Musik).

Stundenzahl und Lehrwerke

Jahrgang  Wochenstunden  verbindliche Klassenarbeiten  Lehrwerk(e) 
Klasse 5   5 (3 Aufsätze, 2 Diktate)  Duo Deutsch 5 sowie das dazugehörige Arbeitsheft (Oldenbourg-Verlag) 
Klasse 6   4 (2 Aufsätze, 2 Diktate)  Duo Deutsch 6 sowie das dazugehörige Arbeitsheft (Oldenbourg-Verlag) 
Klasse 7  4 (2 Aufsätze, 2 Diktate)  Duo Deutsch 7 sowie das dazugehörige Arbeitsheft (Oldenbourg-Verlag) 
Klasse 8  4 (3 Aufsätze, 1 Diktat)  Duo Deutsch 8 sowie das dazugehörige Arbeitsheft (Oldenbourg-Verlag) 
Klasse 9  4 (3 Aufsätze, 1 Diktat)  Duo Deutsch 9 sowie das dazugehörige Arbeitsheft (Oldenbourg-Verlag) 
E-Phase (10)  3 (3 Aufsätze)  Texte, Themen und Strukturen (Cornelsen) 

Bewertung schriftlicher und sonstiger Leistungen

Wie Sie an der Formulierung "sonstige" erkennen können, existiert die Ihnen vielleicht von früher noch bekannte Unterteilung von schriftlicher und mündlicher Leistung nicht mehr, sondern im Bereich der mündlichen Bewertung fallen neben der Mitarbeit noch weitere Kriterien ins Gewicht. So werden sowohl qualitative und quantitative Mitarbeit, aber auch Arbeitsverhalten, Hausaufgaben, Referate, Präsentationen, Gruppenarbeitsverhalten und -ergebnisse usw. berücksichtigt.
Es kann und soll an dieser Stelle daher auch nur ein kurzer Einblick in das Verhältnis der mündlichen/schriftlichen Leistung bzw. eine bloße Richtschnur der mündlichen Leistungsanforderungen gegeben werden.
Im Einzelnen erläutern die Kolleginnen und Kollegen individuelle Anforderungen zu Beginn eines neuen Halbjahres.

Konkrete Entscheidungen der Lehrer sind immer auch als pädagogische Note zu sehen und können daher keiner allgemeingültigen Systematisierung unterliegen.

In den Jahrgängen 5-12 setzt sich die Note im Fach Deutsch in der Regel aus 50% schriftlicher und 50% sonstiger Leistung zusammen.

Mündliche Mitarbeit im sehr guten Bereich

  • regelmäßige, d.h. kontinuierliche qualitativ und quantitativ gute bis hervorragende Mitarbeit, die Diskussionen in der Klasse anregt und sie im Thema weiter bringt, d.h. kritisch Stellung nehmend, reflektierend, abstrahierend, eine Metaebene erreichend
  • Fähigkeit zum abstrakten, weiten Transfer
  • richtige Anwendung der Fachbegriffe und präziser sprachlicher Ausdruck
  • eigene Initiative bei Partner- und Gruppenarbeit, motivierende, strukturierende Rolle

Mündiche Mitarbeit im guten Bereich

  • regelmäßige, d.h. kontinuierliche qualitative und quantitativ gute Mitarbeit im Unterricht
  • eigene neue Gedanken zum Thema, die sich auch auf Beiträge von Mitschülern beziehen
  • gut inhaltlich und fachlich formuliert und begründet
  • grundsätzlich richtige Verknüpfung von Unterrichtsinhalten, d.h. Fähigkeit zum Nahtransfer
  • eigene Initiative bei Partner- und Gruppenarbeit, Übernahme von Aufgaben

Mündliche Mitarbeit im befriedigenden Bereich

  • häufigere, aber keine regelmäßige Mitarbeit, tw. von Stunde zu Stunde in Qualität und Quantität schwankend
  • meistens Wiedergabe von bereits Gesagtem, manchmal neue Gedanken, die im Thema weiterführen und in mehreren Sätzen etwas zusammenhängend und richtig darstellen
  • tw. Fähigkeit zum Nahtransfer, angemessene Verwendung von Fachbegriffen
  • angemessene Rolle bei Partner- und Gruppenarbeit, in der Regel ausführend, gelegentlich nachfragend

Mündliche Mitarbeit im ausreichenden Bereich

  • punktuelle freiwillige Mitarbeit; bei Nachfrage richtige Antworten, tw. von Stunde zu Stunde in Qualität und Quantität stark schwankend
  • Äußerungen, die nur etwas Bekanntes wiedergeben; kaum Transferleistungen
  • „stille“ Aufmerksamkeit, Einsatzantworten, meist nur ein Wort oder ein Satz
  • grundsätzlich angemessene Rolle bei Partner- und Gruppenarbeit, jedoch meist eher passiv oder nur ausführend, häufiger nachfragend

Mündliche Mitarbeit im mangelhaften Bereich

  • seltene einzelne Äußerungen, die kaum etwas zum Thema beitragen
  • fehlende Konzentration, Nebengespräche
  • sprachliche Form des Gesagten ist nicht ausreichend, d.h. Fachbegriffe, Kausalität oder Kongruenz sind fehlerhaft oder fehlen
  • in der Regel nur durch Ansprache durch den Lehrer Beteiligung am Unterricht
  • kaum effektive Mitarbeit bei Partner- und Gruppenarbeit, häufig „Trittbrettfahrer“

Mündliche Mitarbeit im ungenügenden Bereich

  • teilnahmslos, schweigend
  • auch auf Nachfrage keine Antwort, keine Mitarbeit bei Partner- und Gruppenarbeit

Unterrichtsinhalte der Klassen 5 - 9

(wird eingefügt, sobald die Ergebnisse der Arbeitsgruppen fertig sind, voraussichtlich im Frühjahr 2010)

Unterrichtsinhalte der E-Phase

(wird eingefügt, sobald die Ergebnisse der Arbeitsgruppen fertig sind, voraussichtlich im Frühjahr 2010)

Deutsch in der Qualifikationsphase

Die gymnasiale Schullaufbahn schließt bekanntlich mit dem Abitur ab, das in Niedersachsen seit 2006 als Zentralabitur abgenommen wird. Das bedeutet, dass alle niedersächsischen Schülerinnen und Schüler die gleichen Aufgaben bearbeiten müssen. Dabei wird unterschieden zwischen denjenigen, die das Fach Deutsch als Prüfungsfach auf grundlegendem Niveau absolvieren, und denjenigen, die es als Prüfungsfach auf erhöhtem Anforderungsniveau belegt haben. Manche wählen das Fach Deutsch auch als mündliches Prüfungsfach. Außerdem gibt es noch all jene, die im Fach Deutsch gar keine Abiturprüfung machen, weil sie sich dafür andere Fächer ausgewählt haben. Die Unterrichtsinhalte, die die Fähigkeiten vermitteln, die Abituraufgaben bearbeiten zu können, orientieren sich ebenso wie die Abituraufgaben selbst an den Einheitlichen Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung Deutsch, die für alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland gelten. Wer auf den folgenden Link geht, kann erfahren, was im Fach Deutsch erwartet wird: Einheitliche Prüfungsanforderungen Deutsch.
Oben ist bereits deutlich geworden, dass man anders als in den Klassen 5 – 10 für die Jahrgänge 11 und 12 [bzw. 12 und 13] entscheiden kann, wie intensiv man sich mit dem Fach Deutsch beschäftigen möchte.
Zwar haben alle Schülerinnen und Schüler 4 Wochenstunden Deutsch, aber diejenigen, die das Prüfungsfach auf erhöhtem Anforderungsniveau gewählt haben, werden sich intensiver mit Texten und Aufgaben beschäftigen als jene auf grundlegendem Niveau.

Sie sollten also gute Fähigkeiten und Kenntnisse aus der Sekundarstufe I sowie die Bereitschaft mitbringen, für das Fach Deutsch selbstständig und eigenverantwortlich mehr zu arbeiten als für die meisten anderen Fächer. Für diese Schülerinnen und Schüler werden spezielle Kurse gebildet, während alle anderen in gemeinsamen Kursen Deutschunterricht haben.
Hier (wird noch eingefügt) findet ihr einen Diagnosebogen, mit dem ihr selbst einschätzen könnt, wie gut euer Wissen und Können am Ende von Klasse 10 oder am Anfang des 11. Jahrgangs ist. Die Notenvergabe erfolgt auf der Basis der schriftlichen Leistungsnachweise, die in der Regel aus zwei Klausuren pro Halbjahr (= Semester) bestehen, und der sonstigen Mitarbeit im Unterricht.
Als Arbeitsgrundlage dient das Unterrichtswerk „Texte, Themen und Strukturen. Deutschbuch für die Oberstufe“ aus dem Cornelsen-Verlag. Es müssen aber im Fach Deutsch zusätzlich einige Lektüren angeschafft werden. Für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die in den Jahren 2010 und 2011 Abitur machen, gelten neben den Rahmenrichtlinien vor allem die Vorgaben für das Zentralabitur, die hier zu finden sind:
Zentralabitur 2010 Zentralabitur 2011
Besonders genau sollte man sich außerdem mit den sogenannten Operatoren für das Fach Deutsch (Operatoren) beschäftigen, denn sie beschreiben, wie eine Schreibaufgabe zu bearbeiten ist. Im Unterricht wird dies eingeübt.

 

Momentan wird das niedersächsische Kerncurriculum für den Deutschunterricht in der Sekundarstufe II, das die Unterrichtsinhalte festlegt, gerade neu geschrieben, sodass die oben erwähnten Rahmenrichtlinien bald nicht mehr gültig sind. Für diejenigen, die ab 2012 ihr Abitur machen, gelten also andere Regelungen. Davon gibt es bereits einen Entwurf, dessen wesentliche Inhalte im Folgenden dargestellt werden.

Die Kompetenzen, die in der Sek. I erworben wurden, werden weiter ausgebaut. Diese Fähigkeiten sind auch in der Sek. II in vier Teilbereiche gegliedert und je nach gewähltem Anforderungsniveau unterschiedlich anspruchsvoll.

- Sprechen und Zuhören
- Schreiben
- Lesen - Umgang mit Texten und Medien
- Sprache und Sprachgebrauch untersuchen

Das Kerncurriculums sieht vor, dass den genau beschriebenen Kompetenzen verbindliche, detailliert ausgeführte Inhaltsbereiche zugeordnet werden, die in einer vorgegebenen Reihenfolge behandelt werden müssen. Innerhalb dieser mit Rahmenthemen benannten Bereiche gibt es Pflicht- und Wahlpflichteinheiten (= Module).

Verbindliche Themen für die vier Semester

Semesterthemen 

 

Die im entsprechenden Unterricht erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten bilden die Basis für die Abiturprüfungsaufgaben. Gegebenenfalls gibt es noch Ergänzungen in Form von vorgeschriebenen Lektüren oder inhaltlichen Aspekten. Ansonsten wählen die Fachlehrerinnen und Fachlehrer im Rahmen der Vorgaben ihre Schwerpunkte und die entsprechenden Lektüren.

Tipps

(Hier wird noch gearbeitet)

Klasse 5-8 im Bereich Grammatik und Rechtschreibung:
- J. Diekhans/M. Fuchs: Grammatik üben, Reihe: Grundlagen Deutsch, Schöningh
- A. Kirchhoff/ I. Kirchhoff: Rechtschreiben üben, Reihe: Grundlagen Deutsch, Schöningh
Kommentar: Beide Übungsbücher gibt es für die jeweiligen Klassenstufen, sie vermitteln den Schülern auf anschauliche und kompakte Weise die Kernbereiche der Rechtschreibung und Grammatik des Schuljahres. Layout und „Portionsgröße“ des Stoffes sind sehr ansprechend. Inkl. Lösungen, die herausnehmbar sind.



Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Angebot weiterhelfen konnten.

Das Team der Deutschlehrerinnen & Deutschlehrern

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Email: deutsch.silberkamp@web.deTelefon: 05723-9085474

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