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Ni hao! Oder: Chinesisch für Silberkämper, 22.02.2010
Erneut trafen sich die Chinaabenteurer Peines, diesmal am 18.02. im Ratsgymnasium. Neben vielen Diskussionen und gemeinsamen Planungen gab es auch eine Mini-Spracheinführung in die komplexe Welt des Chinesischen. Chinesisch ist übrigens eine analytische Sprache, welche durch Intonationsunterschiede semantische Differenzierung vornimmt. Aha! Weitere Infos gibt es im Schülerbericht beim Klick auf
„Ni hao ma?“
„Wo hen hao, xièxie. Ni ne?“
„Wo ye… och keine Ahnung! #$%&#“

Ungefähr so hörten sich die ersten Sprachversuche der Schüler des China-Austauschs an, die sich am 18.02. mit den teilnehmenden Lehrer im Ratsgymnasium einfanden, um das weitere Vorgehen angesichts 14 Tage möglicherweise vollkommener Verwirrung am anderen Ende der Welt zu planen.
Freundlich wurden alle anwesenden Teilnehmer von Frau Fellmann vom Ratsgymnasium begrüßt, um dann auch gleich eine Theaterübung durchzuführen: aufgesetztes Lächeln, und zwar beim Gruppenfoto. Nach gefühlten 300 Fotos mit allen posierten dann die Lehrer auch alleine noch einmal titelblattreif vor einer roten Backsteinwand.
In einer verschwörerisch-geheimen Sitzung wurde danach der Schlachtplan ausgeheckt- in Form von Besprechung schier endloser Formalitäten. Von Impfausweis über Gastgeschenke und Prepaid-Karten, bis Steckdosen war für jeden etwas dabei. Es wurde vereinbart, wie die Lebenszeichen aus China nach Deutschland gestaltet werden sollten und welche Hymnen den Chinesen vorgetragen werden könnten. Zur Schande unserer wackeren Recken stellte sich jedoch heraus, dass von dem allseits bekannten und geliebten Superhit „Freude schöner Götterfunken“ nur 3 Wörter bekannt waren, und zwar „Freude schöner Götterfunken…“, eine desillusionierende Erkenntnis.
Im letzten Teil des Abends wurde vereinbart, dass sich jeder Gedanken machen solle, was dem Interesse der Chinesen bei ihrem Gegenbesuch entgegenkäme. Mehr oder weniger scherzhaft wurde hierbei das Stichwort „Massendemonstrationen“ in den Raum geworfen… Es folgten jedoch ernster zu nehmende Beiträge, wie der Besuch des Schokolands oder ein Abstecher nach Berlin.
Wenn wir auch sprachlich an diesem Nachmittag nicht unbedingt bis nach China gelangt sind, so sind wir uns doch ein ganzes Stück näher gekommen und haben nur widerwillig die U-Form (Sitzordnung) der Gleichgesinnten wieder verlassen.
In diesem Sinne: Zài-jiàn und Auf Wiedersehen.