Gymnasium am Silberkamp
Gemeinsam gedenken am Volkstrauertag

Am Sonntag den 13.11.22 war Volkstrauertag und auch in Peine wurde zusammen am Ehrendenkmal im Herzberg getrauert. Einige unserer Schüler*innen haben die Veranstaltung mitgestaltet.  Vor Ort waren Parteien, der Bürgermeister, der Landrat, die katholische Kirche, der Posaunenchor Schmedenstedt, der Städtische Chor Peine, fünf Schüler*innen vom Gymnasium am Silberkamp und circa 100 weitere Teilnehmende.

Auf dem obigen  Bild zu sehen sind unsere Schüler*innen (v. l. n. r.): Bennet Steyer (9c), Peri Ibrahim (9d), Klaus Saemann (Bürgermeister), Pavlo Oleksandrowitsch Goncharov (9b), Lucy-Rose Leyhausen (9b) und Finja Zemke (9a).

Das Gedenken begann am grauen, aber trockenen Sonntag mit einer musikalischen Vorführung des Posaunenchors Schmedenstedt. Es folgte die Ansprache der Gemeindereferentin der katholischen Kirche Frau Zappe. Sie hat den völkerrechtswidrigen Krieg in der Ukraine angesprochen. Nach einer Musikeinlage des Städtischen Chors Peine sprach unser Bürgermeister Klaus Saemann über die Trauer, aber auch die Wut, die er beim Anblick der Kriegsbilder aus der Ukraine spürt.

Danach waren die Schüler*innen unserer Schule an der Reihe und hielten eine Rede. In der Rede wurden die Themen Krieg und Trauer behandelt, es wurde aber auch Hoffnung auf eine bessere und schönere Welt gemacht. „Frieden und Schönheit sind nie einfach da, man muss sie erarbeiten, man muss Veränderung schaffen. Diese Veränderung startet mit trauern. Es ist ein Blick in die Vergangenheit oder die Gegenwart, aber nie die Zukunft. Denn die Zukunft wird schön und friedlich, dafür sind wir hier und dafür stehen wir.“

Nun fand die Kranzniederlegung mit anschließender Schweigeminute statt. Folgend wurden Schnittblumen niedergelegt mit einer weiteren Schweigeminute. Die Veranstaltung wurde mit der gemeinsam gesungenen und vom Posaunenchor Schmedenstedt begleitete Nationalhymne beendet.

 

 

K. Plöger