„Wie viele Takte hat ein Blues?
Was hat es mit Wörtern wie Walking Bass, Solo, Improvisation sich?
Wofür lernt man in der Schule Tonleitern und Dreiklänge?
Und niemand verlässt den Klassenraum ohne auf 2 + 4 zu schnipsen.“
Kurz: „Was ist eigentlich Jazz?“
Damit beschäftigten sich am 28.01.2026 die Klassen 6b & 6f sowie 7d & 7f in jeweils 90 Minuten mit ihren Gästen Peter Schwebs (Kontrabass) aus Hannover und Alexander Hartmann (Saxophon) aus Braunschweig. Die beiden Musiker können auf eine gemeinsame musikalische Vergangenheit von mittlerweile 25 Jahren zurückblicken und bieten nun Schüler:innen ihr Wissen in dieser Workshop-Reihe an.

Mit anschaulichen Vergleichen, einer Prise Humor und vor allem exzellentem Instrumentalspiel verdeutlichten Schwebs und Hartmann den Schülerinnen und Schülern, wozu man Tonleitern, Intervalle und Dreiklänge alles gebrauchen kann. Mal wurden Begriffe wie der Walking Bass (Schwebs: „Spazierengehen-Bass“) direkt mit allen Schülerinnen und Schülern in die Tat umgesetzt, mal rauchten die Köpfe der Schüler:innen bei der Anwendung des Quintenzirkels oder der Bestimmung von Tonstufen.
Darüber hinaus beantworteten die beiden Musiker auch gerne alle weiteren Fragen zu den Instrumenten, zur Jazzmusik oder zum Beruf als Profimusiker. Dass man als Profimusiker bis zu 8 Stunden täglich sein Instrument übt, rief ebenfalls großes Staunen und auch Anerkennung hervor. Musiklehrer Georg Weisbrodt freut sich bereits jetzt schon auf die Nachbereitung des Workshops in den kommenden Musikstunden.
Gefördert wurde dieser Workshop durch die Klosterkammer Hannover und die Eckensberger Stiftung.
