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China-Austausch

Reiseberichte direkt aus China - Bild anklicken

Ni hao!

Für 4 Schüler und Schülerinnen des Silberkamp, begleitet von Erdkundelehrer Ole Bühler, geht es vom 15. bis zum 26. März nach China, in die Stadt Nanchang, welche ca. 60 km südlich des Yangtse liegt. Die folgenden Informationen sollen allen Besuchern der Website mehr Informationen geben - Informationen über die Reisenden, die Vorbereitungen und das Reiseziel. Ganz besonders hoffen wir, dass es möglich sein wird, regelmäßig aus China in Tagebuchform zu berichten. So denn eine Internetverbindung besteht und genutzt werden darf wird hier stets aktuelles aus dem Reich der Mitte zu hören sein. Nun aber viel Spaß bei der Lektüre!

(Texte und Bilder wurden teilweise wikipedia entnommen. Über den Direktlink gibt es weitere Informationen zum Austauschziel.)

Vorbereitungstreffen am 11.02.2010

Chinesische Sprache, leckeres Essen aus dem Reich der Mitte und viele Informationen rund um Land, Kultur und Gebräuche gab es am Donnerstag in der BBZ Vöhrum, in der sich die 20 Peiner Schüler - darunter 4 Schüler des GaS - trafen, die im März nach Nanchang reisen werden. Eine Präsentation der 4 Schüler des Gymnasiums am Silberkamp sollte die anwesenden Eltern und Schüler über Klima, Bevölkerung und Geographie Chinas informieren und den Abend einleiten. Außerdem hielt Gunter Eckhardt, der Geschäftsführer der Wito gmbh Peine, einen Vortrag über die Schließung der Partnerschaft zwischen den Städten Peine und Nanchang. Eckhardt erklärte den Schülern, Eltern und auch mitreisenden Lehrkräften was sie in wenigen Wochen im fernen Osten erwarten würde.

In der Pause wurden leckere chinesische Speisen angeboten, die die Teilnehmer auf den bevorstehenden Austausch einstimmen sollten. Nach dieser Stärkung trafen sich die Schüler in Kleingruppen und erarbeiteten in wenigen Minuten kleine Rollenspiele für alle Anwesenden. Durch diese Rollenspiele lernten sich die Schüler untereinander kennen, erfuhren einige Grundlagen über die Chinesische Sprache sowie über Sitten und Gebräuche des rund 9000km entfernten Landes. Anschließend konnten die interessierten Eltern und auch Schüler die Lehrer und Wito Initiatoren mit ihren brennenden Fragen löchern. Damit sich die Schüler außerdem besser kennenlernen können, wurde für den 18.2.2010 ein neuer Termin vereinbart. Die Schülerinnen, Schüler und Lehrer fiebern ihrer Reise in das ferne Land bereits aufgeregt entgegen.

Vorbereitungstreffen am 18.02.2010

Die Austauschgruppe beim Vorbereitunstreffen 

Erneut trafen sich die Chinaabenteurer Peines, diesmal am 18.02. im Ratsgymnasium. Neben vielen Diskussionen und gemeinsamen Planungen gab es auch eine Mini-Spracheinführung in die komplexe Welt des Chinesischen. Chinesisch ist übrigens eine analytische Sprache, welche durch Intonationsunterschiede semantische Differenzierung vornimmt. Aha! Hier ein Schülerbericht:

„Ni hao ma?“
„Wo hen hao, xièxie. Ni ne?“
„Wo ye… och keine Ahnung! #$%&#“

Ungefähr so hörten sich die ersten Sprachversuche der Schüler des China-Austauschs an, die sich am 18.02. mit den teilnehmenden Lehrer im Ratsgymnasium einfanden, um das weitere Vorgehen angesichts 14 Tage möglicherweise vollkommener Verwirrung am anderen Ende der Welt zu planen. Freundlich wurden alle anwesenden Teilnehmer von Frau Fellmann vom Ratsgymnasium begrüßt, um dann auch gleich eine Theaterübung durchzuführen: aufgesetztes Lächeln, und zwar beim Gruppenfoto. Nach gefühlten 300 Fotos mit allen posierten dann die Lehrer auch alleine noch einmal titelblattreif vor einer roten Backsteinwand.
In einer verschwörerisch-geheimen Sitzung wurde danach der Schlachtplan ausgeheckt - in Form von Besprechung schier endloser Formalitäten. Von Impfausweis über Gastgeschenke und Prepaid-Karten, bis Steckdosen war für jeden etwas dabei. Es wurde vereinbart, wie die Lebenszeichen aus China nach Deutschland gestaltet werden sollten und welche Hymnen den Chinesen vorgetragen werden könnten. Zur Schande unserer wackeren Recken stellte sich jedoch heraus, dass von dem allseits bekannten und geliebten Superhit „Freude schöner Götterfunken“ nur 3 Wörter bekannt waren, und zwar „Freude schöner Götterfunken…“, eine desillusionierende Erkenntnis.
Im letzten Teil des Abends wurde vereinbart, dass sich jeder Gedanken machen solle, was dem Interesse der Chinesen bei ihrem Gegenbesuch entgegenkäme. Mehr oder weniger scherzhaft wurde hierbei das Stichwort „Massendemonstrationen“ in den Raum geworfen… Es folgten jedoch ernster zu nehmende Beiträge, wie der Besuch des Schokolands oder ein Abstecher nach Berlin.
Wenn wir auch sprachlich an diesem Nachmittag nicht unbedingt bis nach China gelangt sind, so sind wir uns doch ein ganzes Stück näher gekommen und haben nur widerwillig die U-Form (Sitzordnung) der Gleichgesinnten wieder verlassen. In diesem Sinne: Zài-jiàn und Auf Wiedersehen.

Informationen zu Nanchang

Nanchang - kaiserzeitliche Statuen

Nánchāng (chin. 南昌市) liegt zentral in der Volksrepublik China und ist die Hauptstadt der Provinz Jiangxi mit 4,508 Millionen Einwohnern (2003) im 7.402 km² großen Verwaltungsgebiet, davon 1.934.445 im Stadtgebiet (Stand 1. Januar 2006). Das Kurzzeichen ist KHN. Die Stadt liegt am Südufer des Poyang-Sees; der Gan strömt an ihren Außenbezirken vorbei. Der Stern von Nanchang ist eines der größten Riesenräder der Welt (Höhe 160 m, Durchmesser 153 m; Baukosten ca. 57 Mio. Yuan (~ 6 Mio €; Einweihung am 2. Mai 2006).

Geschichte von Nanchang

  • In der frühen Han-Dynastie (201 v. Chr.) wurde eine Stadt namens Gàn erbaut. 589 n. Chr. (Sui-Dynastie) wurde sie in Hongzhou und später dann in Nanchang umbenannt.
  • In der frühen Tang-Dynastie (653 n. Chr.) ließ Li Yuanying, der Bruder des Kaisers Taizong, ein Gebäude namens Tengwang Ge errichten.
  • Trotzdem wurde das Gebäude 28-mal zerstört und wiederaufgebaut. Zuletzt brannte es 1926 nieder. 1989 wurde Tengwang Ge als 57-m-hohes Gebäude wiederaufgebaut, und zwar, wie es heißt, nach Plänen aus der Song-Dynastie.
  • Im 20. Jahrhundert wurde Nanchang für seine revolutionäre Tradition berühmt, denn hier führten Zhou Enlai, der spätere Premierminister, und andere Kommunisten, die später in der Volksrepublik hohe Ämter bekleideten, den Aufstand vom 1. August 1927 an. Der 1. August wird seitdem als Gründungstag der Volksbefreiungsarmee gefeiert.

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